FAQs

Im Folgenden beantworten wir einige Fragen, die uns erreicht haben.

Wer zählt als Forscherin/als Forscher?
Forschende sind WissenschaftlerInnen (Doktorierende, Post-docs, ProfessorInnen), für die Forschen eine ihrer Haupttätigkeiten ist. Eine Forscherin/ein Forscher von UZH oder ETH muss beteiligt sein.

Ich bin Doktorand*in/Postdoc und möchte ein Gesuch eingeben. Soll ich die Professorin/den Professor des Lehrstuhls an dem ich arbeite, als Antragsteller*in angeben ?
Antragsteller*in bzw. Kontaktperson sollte die Person sein, die das Projekt durchführen bzw. entwickeln möchte. Wir gehen davon aus, dass Sie mit Ihren Betreuer*innen/Vorgesetzten Rücksprache halten und über die geplante Gesucheingabe sprechen.

Wer zählt als Bürgerin/als Bürger?
Personen, die nicht in einer wissenschaftlichen Funktion an der UZH/der ETH oder einer anderen Hochschule tätig sind.

Muss dem Gesuch ein CV von BürgerInnen beigelegt werden?
Ein klassischer CV ist für Bürger*Innen nicht erforderlich. Eine Beschreibung der Forschungskompetenzen der Bürger*innen sollte aber erbracht werden. Dies kann ein Dokument sein oder ein kurzer Text, in dem der Hintergrund der Person(en) beschrieben wird.

Was kann als Anhang zusätzlich den zehn Seiten eingereicht werden?
CVs bzw. Dokumente legen Sie bitte im Anhang bei. Darüber hinaus können Sie Dokumente, die Sie für wichtig erachten um das Gesuch evaluieren zu können, beilegen. Überfrachtet werden sollte der Anhang freilich nicht.

Wofür kann das Geld verwendet werden?
Die Verwendung der Gelder ist recht frei, kann für Saläre, Veranstaltungen, Workshops, Reisen etc. verwendet werden. Wir bitten Sie, ein möglichst detailliertes Budget zu erstellen. Anpassungen sind dann immer noch möglich, Sie sollten den Gutachterinnen und Gutachtern aber eine Idee vermitteln, was Sie mit den Geldern planen.

In welchem Zeitraum müssen die Gelder verbraucht werden?
Im Verlauf von zwölf Monaten.

Sollen in-kind Leistungen angeführt werden?
Sie können – müssen aber nicht – angeben, was für Leistungen Sie selber einbringen. Dies kann Arbeitszeit, Infrastruktur oder ähnliches sein. Je nach Projektidee kann es sehr unterschiedlich sein, was Sie einbringen.

Im Formular steht, dass eine Moderation oder eine Prozessbegleitung vorteilhaft sein kann. Was heisst das?
Eine professionelle Moderation/eine Prozessbegleitung kann eine sehr sinnvolle Unterstützung sein. Sie kann der Gruppe bei der Zusammenarbeit helfen, «Übersetzungarbeit» leisten, bei der Reflektion des Gruppenprozesses helfen und vieles andere mehr.

Mein Projekt läuft aus und ich brauche Anschlussfinanzierung – kann ich einen Seed Grant beantragen?
Die Intention der Seed Grant ist die Initiierung und Umsetzung von neuen Projekten. Wenn das Gesuch an ein bestehendes Projekt anknüpft, muss ersichtlich sein, wie sich das neue Projekt vom bestehenden unterscheidet und welche neuen partizipativen Elemente gefördert werden.

Ich forsche im Ausland. Ist es möglich, einen Seed Grant für ein Projekt, dass ausserhalb der Schweiz durchgeführt wird, zu bekommen?
Es gibt keine geographische Einschränkung. Wir möchten die Projekte jedoch begleiten und evaluieren können. Sie sollten deshalb aufzeigen, wie dies möglich ist. Dies trifft natürlich auch auf Projekte zu, die in Zürich/der Schweiz durchgeführt werden.

Wenn wir eine Zusage für den Seed Grant bekommen, wann muss das Projekt dann starten?

Wir vereinbaren den offiziellen Projektstart mit Ihnen. Eventuell sind noch Dokumente einzuholen oder es gibt Rahmenbedingungen für Ihr Projekt, das einen Zeitrahmen vorgibt oder beeinflusst.

Für unser Projekt müssen wir ein Ethikvotum einholen. Es dauert etwa drei Monate bis wir einen Bescheid bekommen. Ist das ein Problem?

Nein – bitte beschreiben Sie einfach, welche Dokumente Sie einholen müssen und wie der Zeitrahmen in etwa ist.

Welche Kriterien werden für die Evaluierung der Gesuche verwendet?
Bei der Begutachtung der Gesuche sind die Mitglieder der Jury gehalten, die folgenden Punkte zu bewerten: Qualität des Vorhabens und des Arbeitsprogramms, Grad und Gestaltung der Partizipation, Methoden der Zusammenarbeit, angestrebte Wirkung, Machbarkeit, Nachhaltigkeit bzw. Aussicht auf Folgeprojekte. An der PWA sind wir auch daran interessiert, zu erfahren, was in Ihren Projekten gut klappt und was nicht. Entsprechend sind die Jury-Mitglieder auch gehalten, die Begleit- und Evaluierungsmöglichkeit des Projekts in ihre Bewertung einzubeziehen.

Wie setzt sich die Jury zusammen?
In der Jury sind Forschende, Bürgerinnen und Bürger sowie eine Vertreterin der Stiftung Mercator Schweiz vertreten.

Ich weiss, dass meine Chefin/mein Chef Mitglied der Jury ist. Ist das ein Problem?
Nein. Wir achten bei der Auswahl der Gutachterinnen und Gutachter auf mögliche Befangenheiten.

Wie erfolgt die Berichterstattung und Abrechnung für das Projekt? Was muss ich dafür einreichen und wann?
Über die Seed-Phase berichten Sie schriftlich nach Abschluss. Den Bericht strukturierende Fragen werden von der PWA zur Verfügung gestellt. Termine werden entsprechend der Zeitplanung des Projekts verabredet. Informationen zur Abrechnung folgen.

Ich habe eine Frage, die ich hier nicht beantwortet finde. An wen kann ich mich wenden?

An Susanne Tönsmann oder  Petra Biberhofer